Rollator Test

Wohl dem, der noch auf seinen zwei gesunden Beinen laufen darf und kann. Doch leider ist es manchmal der Fall, dass man zum Laufen eine besondere Hilfe benötigt. Dies bedeutet aber nicht, dass man nicht mehr laufen kann. Es bedeutet lediglich, dass man eine besondere Unterstützung benötigt, da der Gang sonst sehr unsicher ist. Man hält sich an einem Teil fest und kann dann auch die Beine besser bewegen.

Hier ist ein Rollator das richtige Hilfsmittel. Man läuft noch selbstständig auf seinen eigenen Füßen und hat durch die Handgriffe an jeder Seite die Unterstützung und den Halt, der für das Laufen notwendig ist. Wie bei allen Hilfsmitteln gibt es eine ganze Reihe von unterschiedlichen Rollatoren. Des Weiteren gibt es bei den Rollatoren nicht nur in den Merkmalen, sondern auch  in dem Material und in der Ausstattung erhebliche Unterschiede. So gibt es Rollatoren, welche man von der Krankenkasse gestellt bekommt, dann Rollatoren, zu denen man eine Zuzahlung leisten muss, und diejenigen Rollatoren, welche man in einem Sanitätshaus oder im Internet direkt kaufen kann.

 

Das Kassengestell

Bei diesem Modell, welches man von der Krankenkasse gestellt bekommt, nachdem man einen entsprechenden Antrag per Rezept gestellt hat, sind die Unterschiede zu den leichten und zuzahlungspflichtigen Modellen schon sehr erheblich. Der größte Unterschied zu den anderen Rollatoren liegt im Gewicht. Es ist der Nachbau des im Jahre 1932 entwickelten Modells. Das Gestell besteht aus einem Stahlrohrgestell, was man sofort am Gewicht des Rollators bemerkt. Zudem sind die vier Räder auch nicht gerade als leicht zu bezeichnen.

Die Bereifung besteht aus Vollgummi und ist sehr breit ausgelegt. Dies diene der Standfestigkeit, wurde von Seiten der Krankenkassen begründet. Dass es auch anders geht, sieht man schon an den Modellen mit Zuzahlung. Des Weiteren gibt es als Zubehör lediglich den Metallkorb, in dem man leichte Lebensmittel oder seine Einkaufstasche transportieren kann. Es befindet sich kein Stockhalter, kein Einkaufsnetz und auch keine Schirmhalterung bei der Auslieferung. Diese Teile müssen zusätzlich angeschafft werden, wobei der Stockhalter noch von der Krankenkasse übernommen wird. Alle anderen Zubehörteile muss man selbst kaufen und anbringen.

 

Das Modell mit der Zuzahlung

An diesem Modell kann man sofort die Unterschiede feststellen. Die Bereifung ist viel schmaler und leichter als es beim Kassengestell der Fall ist. Des Weiteren ist die Sitzauflage weitaus weicher und flexibler als beim Grundmodell. Die einzelnen Rohre wurden aus Aluminium gefertigt, was für das eigene Gewicht des Rollators eine entscheidende Rolle spielt. Einen solchen Rollator kann man bequem an den beiden Griffen hochheben ohne sich anstrengen zu müssen. Des Weiteren gibt es als Zubehör einen Gurt, damit man beim Sitzen auch einen Halt im Rücken hat. Ein weiteres Zubehörteil ist eine seitlich angebrachte Tasche für alle möglichen Utensilien. Zudem kann man sich auch noch ein Netz besorgen und befestigen.

 

Das Premium-Modell

Der Porsche oder Ferrari unter den Rollatoren ist dieses Premiummodell. Besonders leicht und mit einer stabilen Tasche ausgestattet, welche man sehr gut auch als Sitz benutzen kann. Zudem lässt sich die Tasche leicht abnehmen und in die Wohnung transportieren, während der Rollator im Treppenflur zusammengeklappt an der Wand steht. Das Leichtgewicht unter den Rollatoren ist sehr gut auch für den Transport geeignet.  Somit sind alle Varianten von Rollatoren aufgeführt.