Wie sich eine Gehhilfe / ein Rollator auf die Gesundheit auswirken kann

Die Gesundheit ist das höchste Gut eines jeden Menschen. Solange man gesund ist, braucht man nicht zum Arzt gehen, denkt man. Regelmäßige Checks sollten schon sein, denn es können viele Krankheiten oder Verschleiß erst nach einer gewissen Zeit einstellen. Wenn es erst einmal im Rücken zwickt, denkt man noch darüber nach, wo man sich eventuell verhoben oder verdreht hat.  Wer sich an nichts erinnern kann, meint, dass er sich im Schlaf verdreht haben muss und belässt es meistens dabei.

Dieser Gedankengang ist nicht unbedingt als richtig zu bezeichnen. Vorsorge ist besser als eine Operation. Auch ein Verschleiß kündigt sich nicht mit einem Schlag an, sondern kommt schleichend. Wer dauernd Fußball spielt, merkt leider erst viel zu spät den Verschleiß. Daher sollten regelmäßige Untersuchungen durchgeführt werden. Kündigt sich Verschleiß an, so sollte man schon über Alternativen nachdenken. So kann beispielsweise ein Rollator unbedingt eine vorbeugende Bedeutung haben. Ein Rollator ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel für alte Leute. Ein Rollator ist eine Unterstützung für Wirbelsäule, Kniegelenke und Hüften. Auch hier sollte ein Orthopäde eine aufklärende Funktion haben.

Wer beispielsweise nach einer Operation aus dem Krankenhaus mit einer Gehstütze entlassen wird, schädigt in diesem Moment gleichzeitig seine Hüften. Die Hüften werden nur einseitig belastet und es kann zu einem Schiefstand kommen. Auch hier ist ein Rollator ein wichtiges und vor Allem besseres Hilfsmittel. Benutzt man einen Rollator statt einer Gehhilfe, so werden die Wirbelsäule, die Hüften und sogar auch die Kniegelenke ein wenig entlastet. Man stützt sich schließlich beidseitig ab und entlastet so einige Gelenke. Zudem erhält man seine gerade Haltung.

Wer seinen Rollator nur in gebücktem Zustand vor sich her schiebt, verschlimmert gleichzeitig seinen Zustand. Man meint, die gebückte Schonhaltung wäre von Vorteil. Dies ist leider ein Irrtum. Ein Rollator als Hilfsmittel ist dafür da, um die natürliche gerade Haltung zu unterstützen. Dies beweisen sogar viele Gesundheitsstudien. Auch wer noch keinen Bandscheibenvorfall hat, sondern nur einen Verschleiß der Wirbelsäule, schädigt sich mit einer leicht gebückten vermeintlich besseren Haltung. Auf diese Weise wirkt sich der Verschleiß höchstens noch schneller aus. Es kann so viel schneller zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

Warum sollten sich auch bereits jüngere Leute ab ca. 35 Jahre nicht mit einem Rollator als Hilfsmittel fortbewegen? Selbst in diesem Alter wirkt ein Rollator unterstützend. Wer allerdings seinen Rollator von der Krankenkasse ohne Zuzahlung bekommt, hat einen schweren Helfer aus Stahlrohr mit breiten Gummireifen vor sich. Bei dem nur die beiden vorderen Räder sich einklappen lassen. Ist dann noch ein Korb daran, kann man diesen Rollator zum Einkaufen benutzen. Allerdings muss man dann schon eine gewisse Kraft aufwenden, vor Allem an Bordsteinkanten.

Auch wenn man ein wenig zusätzlich zahlen muss, ist ein Rollator mit Streben aus Aluminium viel leichter und vorteilhafter. Zudem ist die Radstellung und somit die Gewichtsverlagerung weitaus besser. Des Weiteren lässt sich ein solcher leichter Rollator schmal zusammenklappen und in eine Ecke zwischen Wand und Schrank stellen. Die Räder beispielsweise haben Speichen und sind viel dünner als bei einem Rollator von der Krankenkasse. Wer ein wenig Geld zusätzlich ausgibt und sich einen leichten Rollator kauft, leistet einen erheblichen Beitrag für seine eigene Gesundheit, denn er verlangsamt daher den beginnenden Krankheitsverlauf.